Unity Tour
16.12.01, Amsterdam (NL) - Melkweg

Zum Tourabschluss nach A-dam, da nimmt man auch gerne 250km Fahrt auf sich. Dort angekommen, konnte man einige bekannte Gesichter aussem Ruhrpott sichten. MOUTHWASH aus England sollten eigentlich auch noch zocken, sind aber einfach nicht aufgetaucht. DEATH THREAT haben dann wieder den Opener gemacht, die Bühne war zwar sehr hoch, einige Loite haben aber dennoch getanzt. Karate. Ging soweit in Ordnung - DISTILLERS hab ich jetzt schon so oft gesehn, da nehmen sich die Shows kaum noch was. Es war halt wie immer, den Punks hat's gefallen. Holt Euch die neue Platte von denen (ab Februar), super guter female rancid-like punkrock. Die Pause vor dem AF-Gig hat länger als sonst gedauert, und das hatte gute Gründe. AGNOSTIC FRONT-Drummer Jimmy war morgens spurlos verschwunden und tauchte auch Stunden nach dem Set seiner Kollegen nicht mehr auf. Amsterdam, Drug-City! Das sorgte natürlich für gehörig Verwirrung bei Roger & Co., so dass die ersten 20 Minuten ihres Sets der DEATH THREAT-Drummer ran durfte. Hat er - ebenso wie der DISTILLERS-Drummer in den zweiten 20 Minuten - ganz gut gemeistert, wobei längere Pausen zwischen den Songs ein wenig die Luft rausnahmen. Egal, denn die 700 Menschen gingen mal wieder heftig ab (Skinhead-Pogo!) und konnten alle Texte auswendig. AGNOSTIC FRONT sind live eine Macht, das hat die Unity-Tour 2001 mal wieder bewiesen. Bis zum nächsten Sommer. (nico)