Skarhead & No Denial & Sidekick
21.06.02, Deventer (NL) - Burgerweeshuis

Aufgrund einer langen und intensiven Suche in der Innenstadt von Deventer verpassten wir den Opener, No Turning Back. Somit gibt’s  kein Kommentar zu deren Show. Als ich dann gegen 21 Uhr das Burgerweeshuis betrat, bekam ich noch einige Stücke der Belgier, The Deal inklusive eines Judge – Covers mit. Na, was soll ich sagen, Youth Crew wie er Anno ´88 sehr populär war. Ich fand die ganze Sache recht langweilig und zog es vor, bis zum Beginn von Sidekick vor dem Konzertraum zu verweilen. Leider ging aber im Anschluß bei den Stuttgartern  recht wenig, obwohl mich die Band mal wieder voll überzeugen konnte. NY – Style at it´s best!!! Weiter ging es mit den Holländern von No Denial, die mich auf Platte nicht wirklich mitreißen konnten. Live waren die vier aber wirklich sehenswert. Dies fand wohl auch ein Großteil der Anwesenden Kids, die sich  zum ersten Mal an diesem Abend in einem großen Pit austobten. Als dann die letzten Klänge von No Denial verstummten, wurde es langsam ernst, bzw. richtig lustig. Inklusive eines fett-prolligen Hip-Hop Intros begaben sich die schwergewichtigen Herrn von Skarhead auf die Bühne. Die Band um den charismatischen  Frontmann Lord Ezec, der Gerüchten zufolge die Combo nach dieser Tour auflösen will, um in Kalifornien Pornostar (!!!!!!!) zu werden betrat unter Beifall die Bühne. Mitts und  Lord E., der mich  an diesem Abend  aufgrund seiner hammerharten Kopfbedeckung  etwas an die Medien Lachnummer Playboy 51 erinnerte, erhielten diesmal hochkarätige Unterstützung von Mike (District 9), Hoya (Madball) und Rick (Hatebreeed). Dieser  aussagekräftige Gesamteindruck wurde noch von einem eigenen DJ verschärft, der mit seinen Turntables dem Asi-Faktor der New Yorker  die Krone aufsetzte.  Bereits beim Opener, „kings at crime“ flippte dann der Mob aus. Darauf hin folgten  weitere Smasher, wie „DOG“, „Punk rock fantasy“ und  „Snickers“. Lord E., der sich als exzellente Stimmungskanone outete und dabei leichtfüßig über die Bühne tänzelte, konnte einfach alles!!! Der Spaß hatte dann aufgrund einer kleinen (?) Schlägerei ein kurzzeitiges Ende, doch besonders die Jungs von Skarhead setzten sich  beherzt und korrekt für ein schnelles Ende des Handgemenges ein. Obwohl Mike D. anschließend den letzten Song ankündigte, gaben die „Drugs, Money and Sex – Guys“ glücklicherweise  noch ein Paar Zugaben. Nach einem, für meinen Geschmack leider viel zu kurzen Set (knapp 40 min) ging eine der besten und witzigsten  Proll – HC Combos dann von der Bühne.  Bestens gelaunt ging es dann , samt einer neuen Skarhead Maxi  zurück Richtung Ruhrpott... (christian)