NOFX & No Use For A Name & Pulley
06.09.02, Köln - Palladium

Nach ca. 3 Jahren war eine der besten Ami-Punkbands überhaupt endlich mal wieder bei uns zu Gast. NOFX live im Kölner Palladium. Die Größe der Location hat sich im Verhältnis zu den damaligen Gigs mal eben verdoppelt und das Konzert war sogar schon im Vorfeld ausverkauft! Ca 4000 Leute wollten die Kalifornier sehen. Beginn sollte laut Karten, Postern und sämtlichen anderen Ankündigungen um 20.00 Uhr sein. Umso ärgerlicher war dann die Tatsache, dass RANDY schon um 19.00 Uhr auf der Bühne waren und FRENZAL RHOMB ab 19.45 ihr Set runterspielten. Zum Ende der letzteren war ich dann endlich im inneren des Palladiums. Um 20.30 Uhr ging dann der letzte Special Guest PULLEY auf die Bühne. Mitbekommen habe ich von denen nicht sehr viel, aber das machte mir weniger aus als die Tatsache, dass die Ganze Show ne Stunde früher gestartet ist. NO USE FOR A NAME haben in ihrer bisherigen Bandgeschichte einiges an Härte verloren, konnten aber live mal wieder durch einen guten Mix aus alten und neuen Songs überzeugen. Die Kids hatten ihren Spaß, aber 35 min. waren irgendwie etwas kurz nachdem die 3 Anderen Bands 30 min. Spielzeit hatten. Sehr seltsame Organisation. Dann kam der Moment auf den alle gewartet hatten. Fat Mike, El Hefe und die beiden Erics enterten die Bühne und starteten erst mal, wie immer, mit einer Menge Schwachsinns-Gelaber. Lustig wie eh und je. Richtig los ging’s dann mit „Together in the Sand“ gefolgt von der Hymne „The Brews“. Wie immer wurde zwischen den Songs viel geredet, viel gescherzt oder aber auch über Goerge Bush gehetzt. Hits wie „Perfect Government“, „Linoleum“, “Bottles to the Ground” und natürlich “Kill all the White Man” brachten die Anwesenden zum tanzen und das nicht zu knapp. Natürlich gab es auch ultrakurz Songs like „Fuck the Kids“ oder „Six Pack Girls“ und sogar ein Teil des ultralang Songs „The Decline“ wurde angespielt. Die Halle kochte! Das früher am Ende gespielte „Bugley Eyes“ wurde zwar auch eingeworfen, aber als letzten Bringer gab es die Polka „Theme from a NOFX Album“. Sehr cool gespielt, denn Eric Melvin legte die Gitarre beiseite und machte mit Schifferklavier schwer einen auf Hans Albers. Auch nach Ende des Songs war keine Ruhe mit Quetschkommode und der gute Mann legte noch ein wenig „I can’t help falling in love“ ein während Fat Mike und El Hefe die Menge um ein paar Plektren reicher machten. Fazit: YOU bad, NOFX good! (patrick)