Münster Monster Hardcore Party
19.05.02, Münster - Sputnikhalle

Die Münster Monster Hardcore Party. Los ging's für mich schon gegen Mittag, Poster aufhängen und Cola trinken. Um 17.00h fingen dann HEAVEN SHALL BURN aus Ostdeutschland an, Metal-Mosh, der musikalisch nicht mein Dingen ist. WATERDOWN treffen da schon eher meinen Geschmacksnerv, bleibt nur zu sagen, dass der Sound nicht wirklich doll war - zu diesem Zeitpunkt war die Halle mit gut 500 Menschen gefüllt. Danach gab's dann LOIKAEMIE aus Plauen, die beim Publikum ziemlich gut ankamen, mir hat's eher durchschnittlich gefallen, denn im ersten Teil des Sets wurden zu viele mäßige Songs gespielt. Langsam gingen die Lampen an und das Erinnerungsvermögen zeigt erste Lücken. HIGHSCORE knüppeln Old School auf die Fresse, ohne Melodien, aber mit geiler Bühnenaction. Ich stand - wie fast den ganzen Abend - neben der Bühne, bleibt noch zu erwähnen, dass der Sound oben auf der Bühne nicht wirklich fett war. Hauptsache unten hat's geknallt. Zumindest danach bei den BROILERS, die ganz kurzfristig für die ausgefallenen TROOPERS eingesprungen sind. Würd mal knapp sagen, dass die Düsseldorfer den absolut besten Gig des Abends hingelegt haben, was nicht nur die wirklich heftigen Reaktionen der rund 800 Leute bewiesen haben. Nach dem "Pate"-Intro ging es wie gewohnt mit "Laster & Sünde" los, im Laufe des 60minütigen Sets wurde auch ein ganz neuer Track feilgeboten. Wie man auf dem Foto erkennen kann, recke ich das Bier zum Himmel, die Augen sind zu und es wird mitgesungen, an diesem Abend hatten die BROILERS 'nen fetten Background-Chor. Die kleine Bühne war fast zugestellt mit Leuten, später sollten nur noch SLAPSHOT annähernd diesen Zustand erreichen. RIGHT DIRECTION waren zwischendurch an der Reihe, doch bei gutem Wetter kann man ruhig mal draussen chillen. Die Boston-Army (kl. Foto) agierte dann gewohnt cool, und zum dritten Mal in zwei Wochen gefielen Songs wie "Fireworker", "Chameleon" oder "16 Valve Hate". Bei den obligatorischen STARS & STRIPES-Zugaben ging dann auch die Hölle. Guter SLAPSHOT-Gig, besser als in Bochum, aber nicht so fett wie Antwerpen. Ein feierlicher Abend sollte zu Ende gehen, BROILERS und SLAPSHOT haben die Scheisse geschmissen, der Rest war aber auch okay. An diesem Sonntag hab ich viele Leute, keinen Ärger und ein gutes Hotel gesehen. Feine Sache! (nico)