Kill Your Idols & Black Friday'29 & I Reject
28.04.02, Arnheim (NL) - Goudvishal

Sunday Martinee hieß am 29.04 die Devise in der Arnheimer Goudvishal. Obwohl wir bereits um 17.30 am Ort des Geschehens waren, wurde uns der Einlaß verwehrt, da ausverkauft war!!! Deshalb verpaßten wir auch den Auftritt der ersten Band, Dog. Somit kann ich zu deren Show auch nix schreiben. Pünktlich zu Beginn des Sets von I Reject gelang es uns dann doch noch ins Innere der Location  zu gelangen. Die vier Holländer boten recht guten, melodischen Oldschool. Einzig und allein die Bühnenperformance war zu bemängeln, da die Jungs sehr gelangweilt wirkten. Der Gitarrist befand sich bereits im Trancezustand und drohte einzuschlafen. Von wegen SxE - dies sind wohl die Folgen des übermäßigen Haschkonsums (ha, ha)!!! Wie auch immer, nach kurzer Umbaupause begannen BF 29 mit ihrem Set. Die Power und Spielfreude, die ich bei I Reject vermißte holten BF 29 dann schlagartig zurück. Dies liegt zum einen an sehr guten, dynamischen Songs und zum anderen sicherlich an der unglaublichen Power, die von Sänger Björn ausgeht. Durch Bands wie Cro-Mags und Youth of Today inspiriert boten die Ruhrpottler erstklassigen Oldschool, der das Publikum mitreißen konnte. Da  BF 29 noch nicht allzu lang existieren, war ihr Set leider sehr kurz. Inklusive eines gelungenen Coversongs der Cro-Mags dauerte die Show maximal 20 Minuten.  Wie auch immer, manchmal ist weniger halt mehr. Nach BF 29 verschlug es mich dann in die Innenstadt, da mein Magen knurrte. Somit verpaßte ich dann die Nordlichter von Damage Control – Pech gehabt. Dafür war der Hunger gestillt. Es mag ca. 20.30 Uhr gewesen sein, als KYI mit ihrem Set begannen. Die aktuelle Platte, Funeral for a Feeling kann mich im Gegensatz zu den vorherigen Releases nicht unbedingt vom Hocker hauen, daher war ich um so mehr darauf gespannt, wie sich die New Yorker diesmal präsentieren würden. – Und ich wurde nicht enttäuscht! Es wurden Songs quer durch die komplette Schaffensphase gespielt, wobei zum Glück recht wenige Stücke vom eher langweiligen, aktuellen Album zum Besten gegeben wurden. Lediglich die letzten 15 Minuten der Show fingen an mich zu nerven, da  die Pausen zwischen den Liedern immer länger zu werden drohten. Somit verlor der Auftritt trotz guten Coverstücken von Minor Threat, Negative Approach und Crumbsuckers etwas an Intensität. Wie gesagt, manchmal ist weniger halt mehr!!! Nach ner knappen Stunde war dann auch Schluß. Alles in Allem wars dann doch ne gute Show... (christian)