Hatebreed
16.05.01, Oberhausen - Altenberg
Auch ich gehörte zu den Leuten, die im Vorfeld des Gigs behauptet haben, dass der Altenberg richtig voll werden würde. Naja, nach der Antwerpen-Show von HATEBREED ist der Hype wieder um einiges zurückgegangen, so dass sich dann nur 250 zahlende in der grossen Halle befanden. Dass der Saal für solche Shows ein paar Quadratmeter zu breit ist, fiel bei HB aber kaum auf, einige der insgesamt 350 Menschen verspürten dann doch enormen Bewegungsdrang. END OF DAYS als COPYKILL-Projekt machten den Opener, Ruhrpott-Metalcore. Mehr auch nicht. TRUE BLUE gefielen da um einiges besser, die Jungs wissen wenigstens, was Old Skool ist. Gerade an so 'nem Abend bringt das dann ziemlich viel. REDLINE aus NJ waren als Überraschungsact eingeplant, die Metalcore-Brüder spielten drei Tracks, die eigentlich ganz cool waren. Aber trotzdem wartete der Mob auf die erste HATEBREED-SoloShow im Pott, wenig später gaben Jamie & Co dann Vollgas. Zwei Tage zuvor hatte ich endlich die letzte Full Length der Amis bekommen, das Dingen gefiel mir für einige Zeit echt gut. Dennoch fand ich die Show nicht gerade überfett, obwohl man auf jeden Fall von einem guten Konzert sprechen darf. In Metalcore-Sachen bin ich aber auch nicht gerade ein Experte - allerdings wurden HATEBREED nach einiger Zeit (es waren immerhin fast 70 Minuten) etwas langatmig. Für die Tough Guys war fette 'Kicks- & Moves'-Präsi angesagt, einige Wichsereien gabs dazu. Netter Abend - ich freu mich aber trotzdem schon auf kommende Old School-Shows. (nico)