LESS THAN JAKE & MXPX
19.10.00, Essen - Zeche Carl

Am 19.Oktober trafen sich MxPx und LESS THAN JAKE in der Zeche Carl in Essen, um eine unvergeßliche Show hinzulegen. Von MxPx hab ich allerdings nicht so viel mitbekommen, weil ich mir meinen Weg durch die völlig überfüllte Zeche bahnen mußte. Ich kann nur soviel sagen, daß sie 35 Minuten, überwiegend neue Songs zum Besten gaben. Nun ja dann um ca. 22.30 Uhr kam die Band auf die viele gewartet haben LESS THAN JAKE. Nach einer Einzugshymne aus dem klassischen Bereich legten sie gleich mit einem Klassiker „My very own Flag“ los, der das Publikum gleich in Stimmung versetzte. Passend zu der Gefühlslage der Fans folgte der Song „Happyman“, ab da waren dann alle Hemmungen gefallen und die gesamte Halle hüpfte und tanzte im Takt der Musik. Es sieht wirklich absolut genial aus, wenn wirklich ohne Ausnahme die komplette Halle am rumspringen ist, genauso wie das Skelett-Maskottchen von LESS THAN JAKE, der am rumkaspern wahrscheinlich von keinem überboten werden kann. Wie man erwarten konnte flogen dann bei „All my friends are Metalheads“ Konfettifetzen durch die Halle genauso wie die Langhaarperücke von Gitarrist Chris. Im folgenden durfte der obligatorische 30 Sekunden Song „Anchor“ von dem „Short music for short people“ Sampler natürlich nicht fehlen. Da die neue CD erst am 23.Oktober erscheint, haben sie im großen und ganzen darauf verzichtet, ihre neue CD zu performen. Von den neuen 15 Songs spielten sie nur „Suburban Myth“, „Gainesville City Rock“ und „Look what happened“. Nach ein Stunde absolutem abtanzen gaben sie noch drei Songs zum Besten: „I think I love you“, „History of a boring Town“ und zum Schluß „Al´s war“, aber wer glaubte, daß das alles war der hatte sich geschnitten, denn sie gaben noch zwei weitere Zugaben, zum einen „Automatic“ und als wirklich letztes Lied spielten sie „Last one out of Liberty City“, wobei Chris letztendlich noch eine Saite seiner Gitarre riss. Was natürlich zu einem gelungenem Abschluß noch fehlte war das Feuerspuken des Maskottchens Jake und die Verbeugung vor den Fans, was man bei solchen Bands eigentlich recht selten zu sehen bekommt. Alles in allem war das Konzert musikalisch und soundtechnisch absolut perfekt, außer der taping Part bei „Help save the Youth of America from exploding“, woran man sehen kann, daß sie sich nicht scheuen auch schwierigere Songs zu spielen. Wer auf Punk-Ska der allerbesten Sorte, lustiges Rumgehüpfe und eine gute Show / Performance steht, der hat wirklich eins der besten Ereignisse dieses Jahres verpaßt!!! (nils)