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H2O 29./30.01.00, Köln/Essen
New York's Finest waren im Lande, so dass man sich diese Gastspielreise natürlich nicht entgehen lassen durfte. Der erste Gig fand am 28.01. im Kölner Underground statt. Super, denn das Underground ist nunmal 'ne geile Location, die auch den H2O-Jungs sehr gut gefallen hat. Es hieß dann auch 'Ausverkauft', was die Sache noch stimmungsvoller machen sollte. F-MINUS als Support waren besser als auf Platte, aber nie besonders mitreißend. Ganz anders H2O, die in 60 Minuten das Material aller drei Alben runterspielten. Die Leute gingen nicht nur bei den neueren Knallern wie 'Guilty By Association' oder 'Faster Than The World' bestens ab, nein, auch alte Sachen wie das legendäre 'Family Tree'-Stück gefielen sehr gut. Mir persönlich haben die New Yorker sogar so gut gefallen, dass ich sie mir einen Tag später in Essen nochmal geben konnte. Im Rahmen des 'Essen Bebt!'-Festivals fanden gute 400-500 Freunde den Weg ins JZE Papestraße. Kein Wunder, denn bei Abendkassenpreisen von läppischen 12 Märkern kann man nicht lange überlegen. Das JZE ist leider keine besonders intime Örtlichkeit, sondern imponiert höchstens durch einen gewissen Sporthallen-Flair.
Trotzdem waren Toby & Co. wie am Abend zuvor in bester Spiellaune und nutzten die breitere Bühne für ausgedehntes Stageacting. Der Mob war im Vergleich zu Köln aber deutlich zurückhaltender und weniger textsicher, obwohl der Circle Pit wirklich gut aussah. Wäre noch zu sagen, dass Gitarrist Todd das selbe SHUTDOWN-Shirt wie am Vortag trug. Dieses hatte auch noch die symbolische Nummer 88 auf der Rückseite, Mißinterpretationen lassen wir korrekterweise weg. Also, H2O waren zweimal richtig gut, man sollte sich auf die Festivals im August freuen, bei denen die Kerle mit von der Partie sind. (nico)
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