Cause For Alarm + Fastbreak
07.12.99 Köln, Underground

Die Herren, die in der Steinzeit zusammen mit AGNOSTIC FRONT und WARZONE den NYCHC erfdunden haben, begaben sich mal wieder auf deutsche Bühnen. Doch zunächst durften FASTBREAK, die der bessere Acts des Abends waren, 45 Minuten gute Stimmung verbreiten. Positiver Old School Hardcore, gepaart mit Emo, brachte gut 30 der 60 Leute zum Tanzen. Die Kids mit 'nem gekleppten X auffer Hand brachten das ein oder andere Mal sogar 'nen Circle Pit zustande.
Kein Wunder, denn schon mein ehemaliger Fußballtrainer wußte: "Wer weniger trinkt, kann besser Sport treiben".
Einige Songs des 'Whenever You're Ready' - Albums und viele ältere Sachen sorgten dafür, dass die Anwesenden ohne Frage behaupteten: "Music Is My Girlfriend". Coole Liveshow.
Danach dann CAUSE FOR ALARM, welche außer Frontmann Keith leider 'ne sehr schwache Bühnenshow abzogen. Hardcore muß ja nicht unbedingt was mit dem Outfit zu tun haben, aber der Asi - Look (Unterhemd, Hausmeister - Jogginghose und Frauenstiefel) vom Bassisten war wirklich eher Hardrockmäßig. Außerdem schien der Gitarrist das erste Mal mit den Jungs zusammenzuspielen, da er den Kopf nicht ein einziges Mal hochnahm, sondern die ganze Zeit auf den Gitarrenhals starrte. Dennoch coole Mucke, aber null Reaktion der Leute. Na gut, der Abgehmob von FASTBREAK war auch schon auf dem Nachhauseweg, da viele wohl wegen den Boston-Boys gekommen waren.
Lustigstes, wenn auch traurigstes Erlebnis des Abends war, dass ein Girl, welches mit 'nem 'Weißer Widerstand Köln' - Shirt bekleidetet war, zu dem Song 'United Races' tanzte und hinterher auch noch lecker klatschte... Es gibt kein besseres Beispiel, um die Intelligenz von Rassisten darzustellen. Sie und ihre Faschofreunde wurden später dann auch hinaus gebeten, da sie irgendwelche Leute grundlos umboxen wollten.
Fazit: FASTBREAK - CAUSE FOR ALARM= 2 : 1 (nico)