The Busters
27.12.00, Frankfurt - Batschkapp

Den Beginn des alljährlichen Spektakels machte eine Alternative-Band aus Wiesbaden, gefolgt von Götz Widmann, der auf seiner Gitarre fünf Lieder zum Thema Sex, Drogen und Alkohol zum besten gab. Am besten kann man ihn als Anheizer für den Hauptact ansehen, denn bei seinen ziemlich derben Texten wurde das Publikum richtig in Stimmung gebracht. Um 22.15Uhr stand dann das 12-köpfige Lineup der Busters auf der Bühne, um eine Ska-Show der allerfeinsten Sorte hinzulegen. Zur Eröffnung spielten sie „No risk, no fun“ vom aktuellen Album „Welcome to Busterland“. Kaum waren die ersten Töne zu dem Publikum gedrungen, war auch schon die Halle am beben, denn die gesamte Halle (Band mit inbegriffen) war am tanzen und springen. Ohne größere Pausen fuhren sie mit ihrem Programm fort und spielten unter vielen anderen Klassikern den Song von Farin Urlaub. Was mir ein bisschen gefehlt hat waren mehr neuere Songs, aber die Jungs sind ja schließlich nicht wegen der Promotion ihrer neuen CD auf Tour, sondern um den Fans was zu bieten. Nebenbei erwähnten sie dann noch, dass sie ihre Bühnendeko aus der Unterhose von Dr. Ring Ding angefertigt haben. Nach etwa einer Stunde und 45 Minuten gaben sie dann die vom Publikum geforderte Zugabe. Insgesamt spielten sie fünf Songs, unter anderen „Dead or Alive“ oder „Wish you were here“ ein alter Klassiker von Pink Floyd. Als letztes Lied spielten sie, wie auch nicht anders zu erwarten war, „Maybe it´s all over“ und beendeten damit ihren knapp zweistündigen Auftritt. Nachdem alle geschafft, traurig und völlig ausgepowert die Batschkapp verließen war mir klar: wir freuen uns aufs nächste Jahr.  (nils)