Boysetsfire
14.06.01, Stuutgart - Röhre
BOYSETSFIRE laden ein zum Tanz, und ich sag mal ja. So oder ähnlich kam ich nach Stuttgart um mir die Alt-Vitory- und Neu-Major-Jungs aus Delaware, USA anzuschauen. Auf der Deconstruction Tour konnte ich sie ja nicht sehen, also nutze ich diese Gelegenheit. Zunächst war ein lokaler Act dran, an den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, ist aber nicht weiter schlimm, man kann ohne sie leben. Danach waren ANTHEM OF THE CENTURY aus England dran, die den Pyromanen-Jungen auf der ganzen Headliner-Tour im Anschluss an die Deco-Tour begleiten. Die gehen ziemlich gut ab, vor allem für eine englische Band. Ziemlich harter Stoff. Und dann endlich BOYSETSFIRE. Ich muss gestehen, die haben mir wirklich gut gefallen. Ich kann endlich verstehen wieso sich so viele Leute für die interessieren. Live klingt die Band um einiges härter als auf Platte, weil man grösstenteils die HardCore-Nummern spielt. Sänger Nathan ist ein grösserer Stimmbandmörder als man annehmen möchte. Da der Basser nach der Deco-Tour heim musste, gab es einen Ersatzbassisten, und da der nicht so viele Songs draufhat, wurden nur 35 Minuten + 2 Songs Zugabe gespielt. Kurz, aber wirklich gut. Es gab viele unter den 300 Leuten, die die Band zum ersten Mal hörten, und es waren fast alle positiv angetan. Die Band kann wirklich ein Feuer entfachen- auf Platte und live! (zolly)