As Friends Rust & Strike Anywhere
24.11.01, Stuttgart - Hammerschlag
Hammerschlag in Schorndorf, bekannt für zwei Sachen : 1. man verfährt sich 1000 mal bevor man total gefrustet ankommt, und 2. ein Konzert ist immer ein Band-Marathon mit normalerweise 4 Bands. Das erste traf diesmal natürlich wieder vollkommen zu, wie könnte es auch anders sein. Das zweite... nun ja, 4 Bands gab es diesmal nicht, nein, es waren 6 !!!
Ich weiss nicht was sich die Leute vom Hammerschlag denken, aber sechs bands sind für Otto Normalkonzertbesucher drei zuviel ! Irgendwann nach der dritten verliert man nämlich das Interesse, nach der vierten will man heulen, nach der fünften ist man dem Selbstmord nahe, und der Headliner wird dann nur noch mit faulem Gemüse beschmissen und von der Bühne gejagt. Wozu gibt es schliesslich die Unterscheidung in Konzert und Festival ?
Ok, ich habe die ersten vier Bands gar nicht mitbekommen, weil ich erst nach der zweiten angekommen bin und während Nummer drei und vier auf der Bühne standen Interviews mit Nummer funf und sechs gemacht. Und das waren STRIKE ANYWHERE und AS FRIENDS RUST. STRIKE ANYWHERE konnten sowohl mich als auch alle Anwesenden mächtig beeindrucken. Die haben verdammt gerockt und mir persönlich besser gefallen als die Headliner aus Florida. Was beide Bands gemeinsam hatten war, dass bis auf den STRIKE ANYWHERE-Sänger Thomas alle übrigen besoffen waren. Dies machte sich besonders bei AS FRIENDS RUST bemerkbar. Eine gute Show, aber nicht wirklich etwas bewegendes. Zudem gab es am Ende auch eine kleine Auseinandersetzung zwischen Sänger und Gitarrist, so dass man auf Zugaben und ähnliches verzichtete, weil die Band nicht mehr wollte. Trotz des Anfahrt-Stresses und des Marathons ein guter Abend. STRIKE ANYWHERE kann ich jedem wirklich empfehlen. (zolly)